Guten Tag. Oder eher einen weniger guten.
Ich kam heute auf die Idee, einen Film zu schauen. Klilngt komisch ist aber so. Aber relativ unwichtig.
Ich entschied mich für Stanley Kubricks „Clockwork Orange – Uhrwerk Orange“. Ewig nicht mehr gesehn.
Eine der ersten Szenen erinnerten mich doch schwer an aktuelle Ereignisse. Ein alter Mann der am Boden liegt und von Jugendlichen zusammengeprügelt und getreten wird. Vorher noch schön „Milch“ gekippt und dann nach draußen um sich zu prügeln oder andere zu prügeln, zu vergewaltigen oder sonst irgendetwas „ultra-brutales“ anzustellen. Ohne Reue zu zeigen.
In diesem Moment frage ich mich ob Stanley Kubrick in die Zukunft schauen konnte als dieser Film entstand. Allein die Aufmachung der Darsteller, die in einer Art Uniform durch die Gegend hüpfen, deren Benehmen, deren fremde Art zu reden.
Beeindruckend wie leicht sich dies auf die heutige Zeit zu übertragen lassen scheint, wo Jugendliche am liebsten in „Uniform“ und Gruppen durch die Straßen ziehen, ohne Sinn oder Verstand. Mit Uniform meine ich an dieser Stelle die „Markenkleidung“ aus China oder der Türkei. D%G, Fersatsche (Absicht
) und wie sie alle heißen mögen stellen in meinen Augen einen monotonen Kleidungsstil dar.
Die fremdartige Sprache mancher Jugendlichen, die selbst ich als 20 jähriger nicht immer nachvollziehen kann. Einfach genial.
Aber das schlimmste Merkmal an allem: Ohne Sinn und Verstand Verbrechen verüben, ohne Zeichen von Reue.
Stanley Kubrick. Ein Hellseher?
1. August 2008 um 12:04
da muss ich aber mal anführen, dass es „früher“ (ok, jetzt oute ich mich als fast Mitte 30er) nicht wirklich besser war (unter den Jugendlichen). Kann mich da auch an „Uniformen“ (Lacoste, Levis, Benotton, etc.) erinnern und mein Erlebnis nach der Eisbahn von 20 Jugendlichen umrigt und zusammen geschlagen zu werden hätte ich mir auch lieber ersparen können – aber ich lebe noch
Aber vor dem Alter hatte man damals noch Respekt
2. August 2008 um 12:09
Ich bin Mitte 40 und bin auch nicht überrascht.
5. August 2008 um 3:45
Hallo frank du frog
Gut geschrieben, zum Inhalt deines Artikels schliesse ich mich meinen beiden Vorrednern an.
Bei mir waren es damals in den 80-ern auch an die zwei Dutzend Jugendlicher. Ging um ein Mädchen. Nach einer halben Stunde Bewusstlosigkeit wachte ich mit 6 Zähnen weniger wieder auf.
Seit diesem Tag, verlasse ich mein „Domizil“ nicht mehr unbewaffnet.
Zum Thema fremdartige Sprache bei „deutschsprachigen“ Jugendlichen empfehle ich den Kurzclip von Dieter Nuhr.
http://de.youtube.com/watch?v=64NAtByK3P8
mfG. politikpest